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Wann sollte man die eigene Trainingsroutine umstellen?

Wann es sinnvoll sein kann, das eigene Training zu verändern

Wann ist eine Trainingsumstellung sinnvoll?

Eine strukturierte Trainingsroutine ist essenziell, um die eigenen Fitnessziele zu erreichen. Die richtige Menge an Kalorien zu essen ist das A und O, jedoch spielt die Ernährung beim Muskelaufbau nicht die einzige Rolle. Ohne ein sinnvoll aufgebautes Training, ist es nicht möglich, eine nennenswerte Menge an Muskeln aufzubauen oder zu halten. Und genau dafür gibt es Workouts. Workouts sind eine Reihe von Übungen, die auf bestimmte Fitnessziele ausgerichtet sind.

Eine Fitness-App oder ein Trainer können dabei helfen, ein perfektes Programm zu erstellen. Heutzutage folge einige Personen einfach einer App und wählen den Bereich aus, den sie trainieren möchten. Die App selbst leitet Sie an, bestimmte Bewegungsabläufe durchzuführen. Obwohl dies eine großartige Möglichkeit zu sein scheint, um die Kosten für einen Trainer oder ein Fitnessstudio zu sparen, kann dies auch Nachteile haben. Ein nennenswerter Nachteil ist die wenig durchdachte Änderung der eigenen Trainingsroutine.

Warum Sie Ihre Workout-Routine nicht ändern sollten

Viele Menschen ändern ihre Routine, wenn sie sich langweilen oder keine Ergebnisse sehen. Aber visuelle Ergebnisse brauchen eine gewisse Zeit. Erwarten werden darf nicht, dass sie über Nacht oder nach nur einer Woche aussehen wie Ihr Vorbild. Geduld und Beständigkeit sind also der Schlüssel zu jeder effektiven Routine. Ungeachtet, ob es hierbei um Ernährung, oder das reine Training geht.

Folgende Problematiken gilt es bei einer Änderung der Trainingsroutine zu beachten.

1. Ein anders aufgebautes Training spricht nicht die gleichen Muskeln an

Es gibt einen Grund, warum Workouts die Abläufe haben, die sie haben. Wenn auf den Gesäßmuskel abgezielt wird, dann werden die meisten der Übungen darauf ausgerichtet sein, diesen zu stärken und zu formen. Wenn der Trainingsablauf jedoch häufig geändert wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass derselbe Muskel nicht mehr angesprochen wird, es sei denn, es wird ein ähnlicher Satz Übungen verwendet. Man kann sich das Ganze so vorstellen – konzentriert man sich diese Woche auf Muskel A und nächste Woche auf Muskel B, ist es sehr unwahrscheinlich, dass mit dieser Vorgehensweise das Muskelwachstum langfristig angeregt wird.

2. Fehlende Routine

Beständigkeit ist ein Muss, egal welches Fitnessziel erreicht werden soll. Ob Sie nun Ihre Muskeln stärken oder Gewicht verlieren wollen, Sie werden es nicht schaffen, wenn Sie ein Training nicht wiederholt durchführen. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie wollen abnehmen. Diätassistenten und Fitnesstrainer werden Ihnen empfehlen, mindestens zwei Monate lang jeden Tag Herz-Kreislauf-Übungen zu machen, um Ergebnisse zu sehen. Natürlich wird sich in dieser Zeit einiges an Ihrer Kondition verändern, enorme visuelle Veränderungen lassen sich aber erst nach Fortsetzen des Cardio-Trainings beobachten.

3. Andere Wirkungen auf die Muskeln

Haben Sie jemals von Leuten gehört, die davon sprechen, dass sie größer aussehen, wenn sie trainieren? Das ist möglich, weil einige Übungen die Muskeln unterschiedlich beanspruchen. Zum Beispiel können Armübungen Ihre Arme entweder straffen oder sie größer aussehen lassen. Natürlich gibt es noch andere Faktoren, die dies beeinflussen. Aber wenn Sie schlanker aussehen wollen, dann sollten Sie Ihre Routine nicht gegen eine andere austauschen.

4. Mehr Zeit für die gleichen Ergebnisse

Wenn die Gründe für den Wechsel einer Routine darin liegen, dass endlich Ergebnisse gesehen werden sollten, dann ist nicht davon auszugehen, dass diese mit einem Wechsel schneller sichtbar werden. Auch hier gilt: eine neue Routine braucht Zeit, um zu funktionieren. Wenn diese also immer wieder geändert wird, dann wird es definitiv länger dauern, bis Ergebnisse zu sehen sind. Je nachdem, wie hart und wie oft trainiert wird, können die Muskeln schon nach zwei Monaten Veränderungen zeigen. Wem das zu lange ist, der kann versuchen, das Training durch eine gezieltere Ernährung zu ergänzen. Eine Ernährung, die individuell auf das eigene Fitnessziel ausgerichtet ist, kann helfen, dem Ziel ein großes Stück näher zu kommen.

Wenn eine Änderung der Routine sinnvoll sein kann

Auch wenn es nicht ratsam ist, eine Trainingsroutine oft zu ändern, heißt das nicht, dass eine Änderung nie notwendig sein wird. Es gibt immer Fälle, in denen ein Wechsel der wöchentlichen Übungen tatsächlich zu besseren Ergebnissen führt. Hier sind fünf Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass es an der Zeit ist, die eigene Routine ein wenig umzustellen.

1. Ausbleiben von Ergebnissen

Wenn jeglicher Trainingserfolg ausbleibt, kann es ratsam sein, die Struktur der eigenen Routine zu überdenken. Man sollte sich jedoch vergewissern, dass das Training ein paar Wochen lang erfolglos durchgezogen wurde. Und nicht aus dem Grund, dass man selbst ungeduldig wird. Deshalb sollte geprüft werden, ob man sich in einem angemessenen Zeitraum realistische Ziele gesetzt hat. Wenn man sicher feststellen kann, dass das Training den Erwartungen gerecht geworden ist und es doch immer noch nicht zu funktionieren
scheint, ist es an der Zeit, etwas zu ändern.

2.Änderung der eigenen Fitnessziele

Ein häufiger Grund, warum Menschen ihre Routinen ändern, ist, wenn sich ihre Fitnessziele ändern. Zum Beispiel wollten Sie erst zunehmen, um beim Gewichtheben mehr Kraft zu
haben. Die Trainingsroutine sollte in diesem Fall geändert werden, wenn das Gewichtheben für Sie nicht mehr oberste Priorität hat. Wenn man schlanker statt massiger werden möchte, dann wäre ein Wechsel zu Krafttraining und Cardio sinnvoll.

3.Trainings werden zu einfach

Trainer sagen oft, dass man beim Training an sein Grenzen gehen sollte. „Wenn es nicht weh tut, funktioniert es nicht“, sagen sie oft. Und irgendwie ist dies tatsächlich wahr. Wenn beim Training nichts gespürt wird, sind manche Übungen vielleicht einfach zu leicht. Ziel des Trainings ist es, Ihre Muskelfasern zum Reißen zu bringen und anschließend Kalorien zu verbrennen. Man weiß, dass Muskeln richtig beansprucht werden, wenn nach ein paar Wiederholungen die anvisierten Muskeln anfangen zu schmerzen. Manchmal reicht es schon aus, die Anzahl der Wiederholungen zu erhöhen.

4. Trainings werden langweilig

Einer der gängigsten Gründe, warum Menschen ihr Training ändern wollen, ist, dass sie sich langweilen. Im Idealfall sagen die Trainer, dass man sich einfach selbst motivieren soll. Aber es gibt Tage, an denen das Training einfach keinen Spaß macht. Wer sagt denn, dass Workouts langweilig sein sollen? Noch einmal: Wenn Sie tatsächlich versucht haben, Ihr Workout zu mögen, es aber trotzdem nicht funktioniert, dann ist es Zeit, etwas zu ändern. Machen Sie es spannender, sodass Sie es jeden Tag machen wollen. Wenn der Gang ins Fitnessstudio nicht Ihr Ding ist, warum machen Sie dann nicht anderen Sport? Die meisten Männer gehen ins Fitnessstudio, um Gewicht zu verlieren und Muskeln aufzubauen. Jedoch ist das Großartige an anderen Sportarten, dass sie sich nicht wie eine lästige Pflicht anfühlen. Sie werden nicht bemerken, dass Sie Stunden mit einem Spiel im Freien verbracht haben und können so auch die Gesellschaft anderer Leute genießen.

5. Veränderungen des Körpers

Im Gegensatz zu den ersten oben genannten Zeichen sollte klar sein, dass es Zeit ist, das eigene Training zu ändern, wenn der Körper die Übungen nicht mehr aushält. Es gibt zum Beispiel Menschen, die Rückenprobleme haben und damit bestimmte Dehnungen und Bewegungen nicht ausführen können. Wenn das der Fall ist, dann ist es keine Frage, das Training zu ändern.

Tipps, um beim Training motiviert zu bleiben

Wenn man sich beim eigenen Training langweilt, ist das keine Seltenheit. Viele Menschen werden entmutigt, wenn sie anspruchsvolle Übungen machen. Selbst der Gedanke, ins Fitnessstudio zu gehen, klingt nach einer anstrengenden Sache. Wie kann man sich also selbst motivieren, um fit zu werden? Hier sind ein paar Tipps, die man in diesem Fall ausprobieren kann.

1. Trainieren mit einem Freund

Eine der effektivsten Methoden, um motiviert zu bleiben, ist, mit einem Freund zu A Fitnessziele viel zu schwer zu erreichen, ist das natürlich demotivierend. Am besten fängt man klein an und bleibt realistisch, was die eigenen Ziele angeht. Ein paar Pfunde zu verlieren ist immer noch ein Fortschritt. Und am Ende des Tages ist ein kleiner Fortschritt immer noch eine große Veränderung auf dem Weg zu einem gesünderen Ich.

2. Konkrete Ziele

Sind die gesteckten Fitnessziele viel zu schwer zu erreichen, ist das natürlich demotivierend. Am besten fängt man klein an und bleibt realistisch, was die eigenen Ziele angeht. Ein paar Pfunde zu verlieren ist immer noch ein Fortschritt. Am Ende des Tages ist ein kleiner Fortschritt immer noch eine große Veränderung auf dem Weg zu einem gesünderen Ich.

3. Feste Zeiten

Genau wie bei jeden täglichen Aufgaben hilft es, an jeden Tag eine bestimmte Zeit für das Training festzulegen, damit man sich besser auf dieses vorbereiten kann. Es kann auch helfen, die Ausreden zu verringern, den Trainingstag auszulassen.

Es gibt viele Gründe dafür, die eigene Trainingsroutine zu verändern. Einer von ihnen ist Langeweile.

Aber selbst, wenn man versucht, Dinge zu ändern, sollte man sicherstellen, dass man dies aus den richtigen Gründen tut. Es sollte nicht vergessen werden, dass Konsequenz und Geduld gefragt sind, damit Ihr Training Ergebnisse zeigt.

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